Katharina Rauer wird Haslachs neue Stadtbaumeisterin

Sie ist Badenerin aus Grenzach-Wyhlen, wo sie auch ihr Abitur machte; sie hat eine solide Ausbildung und langjährige berufliche Erfahrung auf ihrem Fachgebiet. Die Rede ist von Katharina Rauer, die in Staufen wohnt. Die Architektin mit dem Titel einer Diplom – Ingenieurin, die 1987 ihr Examen an der Universität von Stuttgart abgelegt hat, wird bereits zum 1. November Roland Wacker in seiner restlichen Dienstzeit begleiten und dessen Amt nach seiner Verrentung übernehmen. Bürgermeister Philipp Saar ist der festen Überzeugung mit Katharina Rauer eine optimale Nachfolgerin gefunden zu haben.

„Lebenslauf, Zeugnisse und vor allem das persönliche Gespräch haben uns überzeugt“, so Haslachs Stadtoberhaupt und vor allem die langjährige Erfahrung in verschiedenen zumeist öffentlich geprägten Ämtern machen ihn sicher, zusammen mit dem Gemeinderat die richtige Wahl getroffen zu haben. Katharina Rauer ist 55 Jahre alt und hat im Laufe ihrer beruflichen Tätigkeit vor allen Dingen bei staatlichen Hochbauämtern gearbeitet: so war sie bereits als Werksstudentin Projektleiterin beim staatlichen Hochbauamt in Stuttgart und wechselte als Mitarbeiterin in ähnlicher Funktion zur Landesbauverwaltung. Sie war mit komplexen Aufgaben betraut, so auch mit der baufachlichen Begleitung amerikanischer Kasernengebäude im Land.
1998 schloss sich eine längere Tätigkeit als freie Architektin an, sodass sie „beide Seiten des Schreibtisches“ aus der Perspektive sowohl der staatlichen Baubehörde als auch der freiberuflichen Arbeitenden bestens kennt. Seit April 2014 ist sie wieder beim Staat, derzeit in der Betriebsleitung Bundesbau im Bereich Auslandsbau in der Position als Fach- und Prüfaufsicht in Freiburg. Als besondere Zusatzqualifikation hat Frau Rauer eine Sachverständigungsausbildung „Wertermittlung“ bei der Architektenkammer Baden - Württemberg.
 
Katharina Rauer hat drei erwachsene Kinder und freut sich auf den Umzug nach Haslach im Kinzigtal; denn es ist für sie selbstverständlich dort zu wohnen, wo sie arbeitet. An Haslach interessiert sie vor allen Dingen der historische Stadtkern und die fast lückenlose bauliche Entwicklung der kleinen Stadt in allen architektonischen Epochen und Zeitstufen. Der Hauptgrund für ihre Bewerbung war die Tatsache, dass sie gerne wieder im „operativen Geschäft“ vor Ort ihren Einsatz erbringen möchte und sich natürlich intensiv mit Haslach und seiner doch recht umfangreichen Bautätigkeit auseinander gesetzt hat. Die Ausschreibung der Kommune, die sie in einer Architektenzeitschrift entdeckt hat, habe sie sofort angesprochen. Gerade die Tatsache, dass es sich um eine sehr verantwortungsvolle und umfangreiche Stelle handelt, reizt sie.
 
„Ich freue mich auf Haslach und auf die Zusammenarbeit mit Bürgermeister und Gemeinderat, den Architekten und Baufirmen und meinen neuen Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung, vor allem aber auf die Bürgerinnen und Bürger selbst“, konstatiert Katharina Rauer zuversichtlich. Derzeit sucht sie übrigens noch eine Wohnung - bevorzugt in Haslach selbst.
 

(Erstellt am 04. September 2017)