„Räuberhöhle“ beim Wald- und Erlebnispfad offiziell eröffnet

Direkt an der Strecke des Wald- und Erlebnispfades im Bächlewald musste dieses Frühjahr aus Sicherheitsgründen eine 45 Meter hohe Tanne gefällt werden.

Der Haslacher Förster Frank Werstein hatte dazu gleich eine gute Idee. Da die Tanne im unteren Bereich hohl war, konnte Werstein sich vorstellen, die ersten drei Meter des Stammes stehen zu lassen und als Kletterturm und neue Erlebnisstation für den Wald- und Erlebnispfad erlebbar zu machen. Der Kontakt zum Schwarzwaldverein, der den Wald- und Erlebnispfad Bächlewald im Winter  2013/2014 in Eigenregie installiert hatte, war schnell hergestellt. Die ehrenamtlichen Helfer Horst Kopp und Albert Neumaier führten in diesem Frühjahr in über 173 Stunden Ausbesserungen und Reparaturarbeiten an den gesamten Erlebnisstationen durch und waren so für längere Zeit präsent an der Strecke  erreichbar. Die Idee des Försters zur Erweiterung der Stationen begeisterte die beiden gleich. Für den Kletterturm plante Horst Kopp die komplette Dachkonstruktion und die Aufstiegshilfe im Innern und baute diese gemeinsam mit Albert Neumaier ein. Nach Fertigstellung des neuen Kletterturms lud Förster Werstein Bürgermeister Philipp Saar, die Schulanfänger des Waldkindergartens mit den Erzieherinnen Kristina Ritter und Juliane Seitz zum Austesten der „Räuberhöhle“, Werner Müller von der Tourist Information, die Helfer des Schwarzwaldvereins und die Presse zur offiziellen Eröffnung der neuen Attraktion ein. Bürgermeister Philipp Saar begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für die gute Idee und den Einsatz bei Frank Werstein und den ehrenamtlichen Helfern des Schwarzwaldvereins Horst Kopp und Albert Neumaier. Dann durften die Kindergartengruppe des Waldkindergartens die neue Erlebnisstation, die den Namen „Räuberhöhle“ bekommt, bestürmen. Frank Werstein war beim Vergrößern des Hohlraums im Stamm überrascht, wie viele Familien mit Kindern  in kurzer Zeit auf dem Wald- und Erlebnispfad unterwegs waren: „Kaum dass eine Familie außer Sicht war, kam die nächste Gruppe schon hinterher“. Er hätte nicht gedacht, dass dieses Angebot so gut genutzt wird und freut sich zusammen mit den Mitgliedern des Schwarzwaldvereins über die gelungene Erweiterung.